BienenhonigEchter Bienenhonig - ein wahres "Allheilmittel"..
_Warum schmeckt der Honig so lecker? Natürlich ist es seine Süße, die auf seinen hohen Zuckergehalt zurückzuführen ist. Doch dieser Zucker - und unser Körper erkennt dies intuitiv - ist sehr wertvoll. Die fast 40 % Fruchtzucker und über 30 % Traubenzucker halten wichtige Körperfunktionen in Gang und liefern dem Körper Energie. Die honigeigenen Wirkstoffe fördern Konzentration und Kondition.
Frühe Kulturen wussten es - Honig war Medizin, Nahrungs- und Kräftigungsmittel, Opfergabe, Reiseproviant und im Mittelalter so kostbar wie Salz. Wissenschaftler untersuchten in den letzten Jahren die medizinische Wirksamkeit des Bienenhonigs und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Honig hilft gegen Entzündungen und ganz besonders bei der Wundheilung. Es ist jedoch wichtig, reinen (unverdünnten und unverfälschten) Bienenhonig zu verzehren, beziehungsweise zu benutzen. Manche Supermarkt Billigware ist oft mit Wasser verdünnt oder zu hoch erhitzt (um die Kristallisation zu vermeiden) ist dadurch dem Körper nicht mehr dienlich. Das DIB-Siegel des Deutschen Imkerbundes, der sehr strenge Kontrollen durchführt, gewährleistet hohe Qualität des Honigs. Für 1 Liter Honig muss eine Biene ca 10 Millionen Blüten anfliegen, Wofür etwa 10.000 Flugstunden notwendig sind. Echter Bienenhonig enthält circa 120 Aromastoffe, die ihm je nach Pflanzen oder Blüten seinen variationsreichen Geschmack verleihen. Honig sollte nie über 40° erhitzt werden, da hierdurch heilsamen Stoffe verloren gehen. Kristallisierter Honig kann im handwarmen Wasserbad wieder verflüssigt werden. Beim süssen von Tee oder anderen heißen Getränken mit Honig bitte darauf achten, dass die Getränke bereits unter 40° abgekühlt sind, da sonst der Honig seine reizlindernde und heilende Wirkung verliert. Bienenhonig ist ein natürlicher Alleskönner. Nicht nur Propolis (Bienenkit) wirkt antibiotisch, sondern auch der Honig selbst. Wie Forscher der Universität Sydney bewiesen, hilft Honig bei vielen Wunden effektiver als ein Antibiotikum. Bei der Produktion von Honig setzen die Bienen das Enzym Glukose-Oxidase frei, welches dafür sorgt, dass aus dem Zucker im Honig ständig Wasserstoffperoxid entsteht und dieses wirkt auf der Haut wie ein körpereigenes Antibiotikum, welches rund 24 h in hoher Konzentration erhalten bleibt. Zur Anwendung drei Esslöffel Honig auf ein Tuch geben und auf die desinfizierte Wunde legen. Rund 60 Arten von Bakterien werden mit reinem Bienenhonig besiegt. Sogar jene, die Antibiotika resistent sind, werden mit Honigauflagen auf die Wunde abgetötet. Manchmal werden auch Patienten, die sich wundgelegen haben, mit Honigverbänden behandelt. Der hohe Zuckeranteil im Honig führt dazu, dass lebenswichtiges Wasser den Bakterien entzogen wird. Bei Hals- und Rachenproblemen, speziell bei Erkältungen wird schon seit Urzeiten Bienenhonig in Tee oder mit warmer Milch getrunken. Es gibt viele verschiedene Honigsorten. Diese werden meist nach der Herkunftsplanze benannt. Jede Sorte hat ihre spezielle Wirkung. Nachfolgend einige Beispiele: • Akazienhonig: Regt das Verdauungssystem an, hilft gegen Sodbrennen und außerdem bei Husten und Erkältung. • Fenchelhonig: Beruhigt Unruhen im Darm, hilft bei Husten und Heiserkeit und hat sich besonders bei Kleinkindern bewährt! • Kleehonig: Ein rascher Energielieferant für Sportler. Er hat eine beruhigende Wirkung, unterstützt die Leber, wirkt schleim- und krampflösend und auch harntreibend. • Rapshonig: Empfielt man bei Herzkrankheiten sowie bei Leber- und Atemwegserkrankungen. • Salbeihonig: Hilft gut bei lästigen Halsschmerzen und lindert Reizhusten. • Thymianhonig: Wirkt bei Nervenschwäche, Rheuma und Darmbeschwerden und ist in Verbindung mit Thyhmiantee und Thymianbädern sehr hilfreich. Bei normalen Honigverzehr brauchen keine Nebenwirkungen befürchtet zu werden. In äußerst seltenen Fällen wurden je nach Pollern Anteil Allergien beobachtet. Der hohe Fruchtzuckeranteil hat einen gewissen Abführeffekt. Ein altes Hausmittel rät deshalb zu ein paar Esslöffel Honig als wirkungsvolles Mittel gegen Verstopfung bei Kindern. Wie schon erwähnt, spielt die Qualität eine wesentliche Rolle. Die Stiftung Warentest hat in einer Untersuchung von 34 Produkten das Urteil "mangelhaft" an über die Hälfte vergeben und das nicht nur an Billigprodukte. Vier von diesen, darunter zwei Biosorten, waren derart stark mit künstlicher Antibiotika kontaminiert, so dass sie normalerweise nicht hätten verkauft werden dürfen. Damit hat der antibiotische Effekt des Honigs einen total bittere Nachgeschmack. Doch mit etwas Achtsamkeit beim Einkauf können sie ihr "Allheilmittel" Honig zum Wohle ihres Körpers und ihrer Stimmung genießen. ------------------------------------------------------------------------------------------
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